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|  | www.gensensorik.uni-bremen.de
| GENErationen - Kommen und Gehen
Zu Beginn wird die DNA und ihre Sequenz in Form von Modellen und Bildern erläutert. Außerdem können sich die Besucher anhand von interaktiven Spielen mit der realen Größe des DNA Moleküls und mit seiner Funktion als Vererbungsmaterial vertraut machen. Ausgestellt werden Geräte für die DNA-Analyse, die demonstrieren, dass dieser Teil der Biotechnik, also DNA- Diagnostik und Barcoding, ein Prozess ist, bei dem die Weitergabe der Lebensinformation über die Generationen gewissermaßen umgekehrt wird. Kleine Übungen und Spiele werden verständlich machen, wie es gelingt, die in der DNA enthaltene Information anhand ihrer Sequenz zu lesen und welchen Nutzen wir von diesem Wissen haben. Als Beispiele werden DNA- Biochips für die Identifizierung der Biodiversität ausgestellt. Außerdem wird beleuchtet, wie sich die Ansichten ueber Gene und deren ethische Dimensionen über die Generationen hin geändert und was Genetik und "Gen-ethik" mit einander zu tun haben.
|  | www.mpi-bremen.de
| Die Welt im Kleinsten
Die Besucher sollen die Welt der Mikroorganismen über die Sinne Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen erfahren. Hierzu soll eine Mischung aus interaktiven Exponaten, einem Minilabor und betreuten Experimenten beitragen. Mikroorganismen sind wahre Anpassungskünstler. Allerdings sind sie so klein, dass man sie nur unter dem Mikroskop sehen kann. In einem Fingerhut voll Erde leben ca. 1 Milliarde davon, also in sechs Fingerhüten soviel wie Menschen auf der Erde. Man schätzt, dass bis jetzt erst 1% aller Kleinstlebewesen der Wissenschaft bekannt sind. Sie haben sich im Laufe der Jahrmillionen an ihre spezielle Umwelt angepasst und ziehen ihre Energie zum Leben aus den verschiedensten Nahrungsquellen. Bakterien zersetzen die abgestorbene organische Materie und führen so den dort fixierten Kohlenstoff wieder in Kohlendioxid über. Über dieses Treibhausgas nehmen sie Einfluss auf das Weltklima. Aber nicht nur die Exoten sind interessant. Angewandte Biotechnologie war schon lange hoch im Kurs. Schon früh machten die Menschen sich die Welt der Mikroorgansimen zu eigen, denn die Kunst aus Milch Joghurt und Käse, aus Traubensaft Wein und aus Gerste Bier zu machen, ist auch die Kunst, sich Sache die Welt im Kleinsten zunutze zu machen.
|  | www.uebersee-museum.de
| Artenvielfalt - Nutzungsvielfalt
Die drei Kernbereiche lauten "Indigenous knowledge", "Bionik" und "Banks of memories". Den Besuchern wird die Artenvielfalt als wirtschaftliche Grundlage menschlichen Wirkens in vielen Lebensräumen aufgezeigt. Am Beispiel unterschiedlicher Pflanzen und Tiere werden Nutzungs- und Warenaspekte dargestellt. Des Weiteren beleuchten "begreifbare" Exponate wie z.B. unterschiedliche Winterfelle die Wärmeisolation auch als Aspekt der Bionik.
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