Feier der Partnerschaft Danzig Bremen

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MusikWissenschaft Danzig - Bremen

Koooperation von Akademicki Chór Uniwersytetu Gdanskiego (Chor der Universität Danzig) / Ltg. Marcin Tomczak mit Orchester + Projektchor der Universität Bremen / Ltg. Susanne Gläß unter Beteiligung von Nordwestradio und von drei Seminaren der Universität Bremen. Die beiden Chöre und das Orchester haben das Programm zu Hause einstudiert und treffen sich zu gemeinsamen Proben in der Universität Bremen vier Tage vor dem Konzert. Der polnische Chor wird von der bremischen Universitätsmusik beherbergt. Im Konzert wird der Leiter des Danziger Chores das Werk von Szymanowski dirigieren und die Leiterin der Bremer Universitätsmusik das Werk von Bruckner. Eine Besonderheit des Programms ist, daß das Werk von Szymanowski wegen der weichen Klangfarbe in der Originalsprache Polnisch gesungen wird. Der bremische Chor hat sich mit großer Sorgfalt die polnische Aussprache angeeignet.

Das Projekt steht nicht nur im Kontext "Bremen - Stadt der Wissenschaft 2005" und der Kulturhauptstadtbewerbung Bremens, sondern auch von "Tag der Hanse " und vom "3. Baltisches Wissenschaftsfestival": Die Veranstaltungen sind außerdem Teil des Deutsch-Polnischen Jahres, das am 1.5.05 beginnt.

Konzert zur Feier der Partnerschaft mit Gdansk/Danzig
Danzig - Partnerstadt Bremens
Universität Danzig - Partneruniversität der Universität Bremen
Karol Szymanowski, Stabat Mater
Anton Bruckner, Te Deum

Ausführende:
Agnieszka Kupisz / Sopran, Maria Kowollik / Alt, Clemens Löschmann / Tenor, Jinwon Yang / Bariton und Bass
Akademicki Chór Uniwersytetu Gdanskiego (Chor der Universität Danzig) / Ltg. Marcin Tomczak gemeinsam mit Orchester + Projektchor der Universität Bremen / Ltg. Susanne Gläß

Konzert Bremen:
9. Mai, 20 Uhr
Eintritt: 20 / 15 / 10 Eur, erm. 15 / 10 / 5 Eur
ohne Vorverkaufsgebühren:
Universität Bremen, Frau A. Masch, 10-12 Uhr (GW2, Raum A 4620, Tel.: 0421 / 218-7844)
mit Vorverkaufsgebühren:
alle Verkaufsstellen von Nordwest-Ticket (Tel.: 0421 / 36 36 36) und an der Abendkasse (Dom / Kapitel 8)

Konzert Rotenburg:
8. Mai, 17 Uhr
Eintritt: 12 Eur, erm. 8 Eur


im Vorfeld des Konzerts:
1. Do, 5. Mai 2005, 20.05, 22 Uhr
Sendung Nordwestradio/Hans-Peter Raiß zum Thema des Konzerts
2. Sa, 7. Mai 2005, 20 Uhr
öffentlicher Einführungsvortrag der Seminare zum Konzert im Gästehaus der Universität/Teerhof, Eintritt frei

zum Programm:
Thema im "Stabat mater" ist die Trauer der Mutter Maria um ihren toten Sohn. Maria, die ihren Sohn als Säugling in ihren Armen gewiegt hatte, ist jetzt dargestellt als trauernde Mutter unter dem Kreuz. Bald wird sie seinen Leichnam auf ihrem Schoß halten. Szymanowski findet für diesen schmerzvollen Moment, diese plötzlich sehr private Situation eine unmittelbar berührende, gleichzeitig hochkomplexe und sehr klangfarbenreiche Tonsprache. Das Werk beeindruckt in den leisen Sätzen durch seine Zartheit und archaische Schönheit, in den lauten durch große motorische Kraft.

Einen völlig anderen Charakter hat das "Te Deum": strahlend und grandios, komponiert für kirchliche Festtage und öffentliche Festakte aller Art. Bruckner selbst hielt sein "Te Deum" übrigens für sein bestes Werk, für besser noch als seine neun berühmten Symphonien. Abgesehen von seiner außerordentlichen Qualität als Komposition macht die Aufführung des "Te deum" schlicht Spaß, weil buchstäblich aus Leibeskräften gesungen und gespielt wird.

Konzerte

8. Mai 2005
17 Uhr
Stadtkirche/ Rotenburg a.d.Wümme

9. Mai 2005
20 Uhr
Dom/Bremen

21. Mai 2005
19 Uhr
St. Johannus-Kirche/Gdansk


Begleitseminare

  • Prof. Dr. Zdzislaw Krasnodebski (Fachbereich 8 / Integrierte Europa-Studien): "Europas Bild in der polnischen Perspektive"
  • Dr. Rüdiger Ritter (Fachbereich 8 / Integrierte Europa-Studien): "Musik und Nation"
  • Dr. Susanne Gläß (Fachbereich 9 / Studiengang Musik): "Von der musikalischen Analyse bis zum Programmheft, zum Radiofeature und zum Einführungsvortrag. Präsentation musikwissenschaftlicher Forschungsergebnisse für die musikinteressierte Öffentlichkeit - am Beispiel des polnisch-deutschen Konzertprogramms mit Werken von Szymanowski und Bruckner"


Die drei Seminare werden gemeinsam ein zweisprachiges Programmheft erstellen, in dem die wissenschaftlichen Ergebnisse allgemeinverständlich und bezogen auf die musikalische Praxis dargestellt werden. Sie produzieren außerdem in Zusammenarbeit mit dem Nordwestradio eine einführende Rundfunksendung zum Thema sowie einen Einführungsvortrag.

Kontakt:
Dr. Susanne Gläß,
Universitätsmusikdirektorin

Tel. 218-3097

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