Eröffnung des Kunst-Containers "Gegenpol"

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31.05.2005
Eröffnung des Kunst-Containers "Gegenpol"

Am 31. Mai wird der Kunst-Container Gegenpol an der Van-Ronzelen-Straße 2 zu Füßen des Radarturmes in Bremerhaven eröffnet. Die in der Stadt ankommenden Datenströme der meteorologischen Beobachtungsstationen werden visualisiert und künstlerisch umgeformt. Bis Ende August kann das Kunstprojekt des Bildhauers Lutz Fritsch besichtigt werden.

 


Eröffnung des Kunst-Containers Gegenpol


Kunstprojekt der Stadt der Wissenschaft 2005 in Bremerhaven
Am Dienstag, den 31. Mai um 13.30 Uhr wird der Kunst-Container Gegenpol an der Van-Ronzelen-Straße 2 zu Füßen des Radarturmes eröffnet. Im Rahmen Stadt der Wissenschaft 2005 Bremen_Bremerhaven kann das Kunstprojekt des Bildhauers Lutz Fritsch bis Ende August besichtigt werden. Die Öffnungszeit ist Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr.

Gegenpol
Lutz Fritsch bezeichnet den Container als "Haus des Wissenschaftlers" und einen Ort der Ruhe und Farben. Hier werden die in Bremerhaven ankommenden Datenströme der meteorologischen Beobachtungsstationen visualisiert und künstlerisch umgeformt. Für jedes der elektronischen Bilder hat Lutz Fritsch eine bestimmte Zuordnung von Farbflächen komponiert: je eine rote und eine gelbe Farbfläche vor einem grauen Bildhintergrund. Rot sind die Messdaten der Windstärke, Gelb die der Temperatur und Grau sind die Messdaten der allgemeinen Himmelshelligkeit. Die meteorologischen Daten kommen von der Neumayer-Station in der Antarktis, der Koldewey-Station in der Arktis und vom dem Forschungsschiff Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung.

Der Künstler
Der in Köln lebende Bildhauer Lutz Fritsch beschäftigt sich mit dem Raum, dem Umgang mit und der Beschaffenheit von urbanen Räumen. Mit seinem Projekt zum Thema Kunst und Wissenschaft greift Fritsch das Thema auf: Wie macht sich ein Künstler im Unterschied zum Wissenschaftler ein Bild von Gegebenheiten? Kunst- und Wissenschaftsinteressierte sind eingeladen, die künstlerisch transformierten Daten zu erleben

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven, der Hochschule Bremerhaven, der Bremerhavener Kunsthalle, dem Neuen Museum Weserburg und dem Alfred-Wegner-Institut für Polar- und Meeresforschung realisiert.



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