| | |< Startseite | Projekte | * Forschung für die Bürger | * Bremen | Benjamine der Wissenschaft | Benjamine der WissenschaftGemeinsam mit der Universität Bremen präsentiert die Stadtbibliothek Bremen als Beitrag zur "Stadt der Wissenschaft 2005" die Reihe "Benjamine der Wissenschaft". Hier berichten junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aktuell an den Bremer Hochschulen ein Examen abgelegt haben oder sich am Anfang ihrer (Hochschul-)Karriere befinden, von ihren Forschungsthemen und aus ihrer Arbeit.
Die zweiteilige Reihe richtet sich insbesondere an Schüler und Schülerinnen der Sek. II., um Anregungen zur eigenen beruflichen wie lebensweltlichen Orientierung zu geben sowie Einblicke in den Wissenschaftsbetrieb und Forscheralltag zu eröffnen.
Selbstverständlich sind auch Lehrerinnen und Lehrer sowie alle an den Themen Interessierten eingeladen! Neben dem Einblick in die Forschungsthemen, die zumeist einen konkreten Bezug zur Welt der Schüler haben und auch allgemein alltagsorientiert sind, werden auch die Wissenschafts-Profile der Referentinnen und Referent vorgestellt.
Veranstaltungsort: Zentralbibliothek am Wall
|  |  | Benjamine der Wissenschaft |  | Das Programm: |  | Dienstag, 13. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 20. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 27. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 4. Oktoberl 2005, 17 Uhr |  | Mittwoch, 12. Oktober 2005, 17 Uhr |
|  | Das Programm:
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| Dienstag, 13. September 2005, 17 UhrMonika Schwarze, Dipl.-Psychologin und Jens Bucksch, Dipl. Sportlehrer (beide Universität Bremen)
Thema: Aspekte aus den Gesundheitswissenschaften "Förderung von körperlicher Aktivität?" "Einführung eines neuen Versorgungsangebotes bei Essstörungen" Moderation: Inge Emskötter
Im ersten Teil wird die Förderung körperlicher Aktivität und der Kampf gegen den "inneren Schweinehund" referiert und ein vielversprechendes Modell zur Bewegungsförderung vorgestellt. Der zweite Teil fokussiert auf die Versorgung von Menschen mit Essstörungen nach stationärem Klinikaufenthalt. An der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung bestehen oft große Lücken und es fällt schwer die Therapieerfolge in den Alltag umzusetzen. Aus diesem Grund wurde ein neuartiges Nachsorgeprojekt entwickelt, dessen wissenschaftliche Begleitforschung vorgestellt wird.
|  |  | Benjamine der Wissenschaft |  | Das Programm: |  | Dienstag, 13. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 20. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 27. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 4. Oktoberl 2005, 17 Uhr |  | Mittwoch, 12. Oktober 2005, 17 Uhr |
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| Dienstag, 20. September 2005, 17 UhrDr. Kai Bammann (Universität Bremen)
Thema: "Identität aus Blut und Farbe - Tattoo, Piercing, body modification" Moderation: Erwin Miedtke
Was steckt hinter den Tattoos und Piercings bis hin zu extremeren Formen der "body modification", die in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen haben? So vielfältig die Motive dafür sind, so vielfältig sind auch die Körperstellen, an denen sich heute Piercings und Tattoos finden und auch die Gründe, sich einer solchen Körperveränderung zu unterziehen. Eingriffe in den Körper (und um nichts anderes handelt es sich) können Protest signalisieren, die Zugehörigkeit zu einer bestimmten "Subkultur", sie können "Übergangsritus" sein, sind Ausdruck des eigenen Körperbewusstseins, auch Ausdruck eigener Identitätsfindung.
Am Beispiel der modernen "body modification" zeigt der Vortrag u.a. auf, wie sich Schönheitsideale einer Kultur verändern, "Abweichung? gesellschaftsfähig - ja vielleicht sogar zu einem gesellschaftlichen "Muss" werden kann. Dabei geht es auch um Fragen des Selbstbewusstseins, des positiven - wie des negativen - Körpergefühls und darum, ob es so etwas wie "guten" und "schlechten" Umgang mit (bzw. Eingriff in) den Körper gibt?
|  |  | Benjamine der Wissenschaft |  | Das Programm: |  | Dienstag, 13. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 20. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 27. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 4. Oktoberl 2005, 17 Uhr |  | Mittwoch, 12. Oktober 2005, 17 Uhr |
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| Dienstag, 27. September 2005, 17 UhrJanna Wolff (Universität Bremen)
Thema: "Der Konvent zur Zukunft der Europäischen Union - eine verpasste Sternstunde?" Moderation: Christian Wulff Die einen bezeichnen den so genannten Verfassungs-Konvent als einen "demokratietheoretischen Quantensprung" für die EU, die anderen sehen in ihm - und der drohenden und teilweise bereits vollzogenen Ablehnung des Verfassungsvertrages durch die nationalen Referenden - nur einen weiteren Beweis für die Bürgerferne der Union: Keiner habe es mitbekommen; der Vertragstext sei viel zu kompliziert und überhaupt bekomme die EU somit immer mehr Macht über den einzelnen Bürger!
Was ist dran an den verschiedenen Urteilen? Wie viel Bürgernähe ist nötig und möglich? Welche Möglichkeiten bot der Konvent? Und wie wurden sie genutzt? Woher der Stimmungswandel während der Vorbereitungsphasen der nationalen Referenden? Der Vortrag erörtert diese Fragen sowohl aus politikwissenschaftlicher Perspektive als auch auf Grund persönlicher Erfahrungen und eröffnet sie zur Diskussion
|  |  | Benjamine der Wissenschaft |  | Das Programm: |  | Dienstag, 13. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 20. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 27. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 4. Oktoberl 2005, 17 Uhr |  | Mittwoch, 12. Oktober 2005, 17 Uhr |
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| Dienstag, 4. Oktoberl 2005, 17 UhrDr. Natascha Ueckmann (Universität Bremen)
Thema: "Reisende Frauen im Orient im 19. und 20. Jahrhundert" Moderation: Birthe Rupps
Den Spuren reisender Frauen zu folgen ist ein spannendes Abenteuer in Richtung Vergangenheit. Es ist eine Entdeckungsreise durch bislang verstaubte Bibliotheksbestände, durch Kataloge, Register, Datenbanken und Antiquariate; sie fordert Geduld, Aufwand, Zeit und meistens auch Geld und Mobilität. Anhand eigener Forschungsarbeiten konnte die Referentin mehr als 200 Texte von rund 80 Schriftstellerinnen zusammentragen, die während des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ihre als abenteuerlich empfundenen Orienterlebnisse in Reiseberichten, Autobiografien, Tagebüchern, Romanen oder Briefen festgehalten haben.
Statt die Texte vornehmlich unter Leitbegriffen wie Emanzipation und Befreiung zu lesen, plädiert die Referentin für einen differenzierten Umgang mit dem Thema "reisende Frauen". Über die Selbst- und Fremderfahrungen hinaus geht es immer auch um Rassismus, Standesbewusstsein, Klassenhierarchie und die damit zusammenhängenden Privilegien und um weibliche Mittäterschaft am europäischen Kolonialismus. Exemplarisch werden verschiedene "Reisefrauen" vorgestellt.
|  |  | Benjamine der Wissenschaft |  | Das Programm: |  | Dienstag, 13. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 20. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 27. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 4. Oktoberl 2005, 17 Uhr |  | Mittwoch, 12. Oktober 2005, 17 Uhr |
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| Mittwoch, 12. Oktober 2005, 17 UhrDr. Ing. Christian Deusner (Max-Planck-Institut Bremen)
Thema: Methan im Ozean Erforschung des mikrobiellen Methanumsatzes am Meeresboden Moderation: Ulrich Isigkeit
Mikroorganismen sind verantwortlich für zentrale Stoffflüsse auf der Erde. Viele Fragen zu ihrem Leben und ihrer Aktivität können Forscher heute jedoch noch nicht beantworten. Dem mikrobiellen Umsatz des klimarelevanten Moleküls Methan am Meeresboden gilt derzeit ganz besonderes Interesse. Internationale Forscherteams widmen sich mit unterschiedlichen Methoden der Untersuchung der methanotrophen Organismen, um Antworten auf die offenen Fragen zu erhalten. Auf Schiffsexpeditionen werden die Organismen in ihren Habitaten in situ mit Tauchrobotern untersucht. An Bord der Schiffe, ex situ, wird mit den Sedimentproben weitergearbeitet, um das Rätsel Schritt für Schritt zu lösen. Im heimischen Labor wird dann versucht, die Lebensbedingungen im Meeressediment zu simulieren und die Organismen z.B. unter hohem Druck zu kultivieren und zu isolieren. Der Vortrag soll einen kleinen Einblick in diese Forschungstätigkeit geben.
|  |  | Benjamine der Wissenschaft |  | Das Programm: |  | Dienstag, 13. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 20. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 27. September 2005, 17 Uhr |  | Dienstag, 4. Oktoberl 2005, 17 Uhr |  | Mittwoch, 12. Oktober 2005, 17 Uhr |
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|  | Weitere Informationen:
Eberhard Scholz Pressestelle der Universität Bremen Tel.: 0421 218 2760 E-Mail: 
Erwin Miedtke Stadtbibliothek Bremen Tel.: 0421 361 59112 E-Mail: 
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